Jotts einziger Traum seit seiner Kindheit war, Popstar zu werden. Und ein paar Jahre lang schien es, als würde die Rechnung aufgehen. Mit Kyd Moses wurde er immer erfolgreicher, sie spielten im Vorprogramm von Nena, die Fans jubelten, Groupies folgten ihnen durch ganz Deutschland. Aber je mehr sich von seinem Traum erfüllte, desto mehr stellte er fest, wie hohl und unbefriedigend das alles ist. Er war nicht glücklich, obwohl er alles hatte, was er sich je gewünscht hatte. Aus Frust fing er an zu trinken, was das Zeug hält, seine Aggressionen wuchsen, Streit in der Band wurde immer häufiger. Schließlich kam er an den Punkt, wo er merkte und wusste, dass es s nicht mehr weitergehen konnte. Genau in dieser Zeit hatte Jott einen Unfall: Ihm knallte eine Bahnschranke auf den Kopf!
Bald danach konnte er sich kaum noch schmerzfrei bewegen und wurde zum Heilpraktiker überwiesen. Der erzählte ihm von Jesus. Und zwar so überzeugend, dass Jott anfängt, in der Bibel zu lesen. Am 26. 12.1999 dann kapierte er, wie er selbst es ausdrückt, „dass Jesus wirklich wahr und der Sohn Gottes ist, dass er ins Leben eingreift, wenn du das wirklich willst.“
Seitdem dreht sich sein Leben nicht mehr um käufliches Glück, sondern um das wahre Glück, was er bei Gott gefunden hat, und sagt von Herzen: „Es ist alles Dreck, wenn’s nicht um Jesus geht!“
